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Ausbauhaus

 

Ein Haus, das nicht bezugsfertig übergeben, sondern zu gewissen Teilen in Eigenleistung fertig gestellt wird.

 

Ein Ausbauhaus hilft Kosten sparen, doch muss man als Bauherr im Gegenzug über handwerkliches Geschick, hochwertiges Werkzeug und viel Freizeit verfügen.

 

Wer sein Ausbauhaus beleihen möchte, um einen Baukredit abzusichern, benötigt in der Regel eine Garantie der Bank, die die Zahlung des Kaufpreises zu einem bestimmten Termin gewähr- leistet – und zwar unabhängig davon, ob die Zahlungsvoraus- setzungen erfüllt sind.

 

[ Hinweis ]

Beim Ausbauhaus handelt es sich üblicherweise um ein Fertighaus aus vorgefertigten Teilen, aber auch Massivhäuser sind möglich.

 

Der Hersteller liefert ein regendichtes und wärmegedämmtes Haus, das er auf eine vorhandene Kellerdecke montiert. Das Erstellen der Kellerdecke liegt in den meisten Fällen also in der Verantwortung des Bauherrn.

 

Weitere Eigenleistungen sind abhängig von den Ausbaupaketen,

die die jeweilige Lieferfirma anbietet. Sie können vom Dach- geschossausbau bis zum vollständigen Innenausbau reichen.

 

Neben dem genau berechneten Material gehören meist eine Verarbeitungsanleitung und ein Handbuch zum Lieferumfang. In jedem Fall sollte das Ausbaupaket nach Lieferumfang auf Vollständigkeit überprüft werden.

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