Institut mit Einfluss

Deutsche Bank Profil

Die Deutsche Bank AG ist heute einer der führenden Finanzdienstleistungskonzerne auf der Welt. Als moderner Allfinanzkonzern bietet die Deutsche Bank die ganze Bandbreite an Finanzdienstleistungen. Hierzulande gilt die Deutsche Bank nach Bilanzsumme und Mitarbeiterzahl als größtes Kredit Institut.

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Deutsche Bank Profil

Geschichte und Geschichtsentwicklung

Die Deutsche Bank ist heute weltweit einer der führenden Finanzdienstleistungskonzerne. Er ist mit 67.000 Mitarbeitern in über 74 Länder vertreten, weltweit werden mehr als 15 Millionen Privat- und Geschäftskunden betreut. In Deutschland umfasst das Kundenvolumen rund 10 Millionen.
Die Bank hat ihren Hauptsitz in Frankfurt am Main und besitzt darüber hinaus weltweit weitere Niederlassungen. Die Bank kann, mit Gründung im Jahr 1870 in Berlin, auf eine lange Tradition als Geldinstitut zurückblicken.
Mittlerweile fungiert die Deutsche Bank als Universalbank und bietet ihren privaten und geschäftlichen Kunden Girokonten, Finanzierung über Kredite, Kapitalanlagen, Vermögensverwaltung oder auch klassische Investmentprodukte.

Am 10. März 1870 wurde die Deutsche Bank in Berlin mit dem Zweck gegründet, die Bankgeschäfte und damit die Handelsbeziehungen zwischen Deutschland, Europa und Übersee zu erleichtern. Rund einen Monat später begann die Deutsche Bank mit ihrer Geschäftstätigkeit. Nach ersten Filialen in den wichtigen Überseehäfen Hamburg und Bremen folgte im Jahr 1873 die Eröffnung der ersten Auslandsfiliale in London.

Zunächst lag der Schwerpunkt der Bank nicht im Ausbau eines Filialnetzes, stattdessen wurden alle größeren Geschäfte über die Berliner Zentrale getätigt. Erst mit Beginn des 20. Jahrhunderts folgten weitere Filialeröffnungen, beispielsweise in München, Dresden, Nürnberg und Augsburg.

Um die Geschäftstätigkeit zu erweitern, wurden vermehrt Kooperationen geschlossen und Beteiligungen an verschiedenen Regionalbanken voran getrieben. Diese Strategie lässt sich letztendlich bis zum heutigen Tage erkennen, da die Deutsche Bank mittlerweile auch bekanntere Institute wie die Berliner Bank, die norisbank und Teile der Postbank übernommen hat.

Durch den ersten Weltkrieg musste die Deutsche Bank große Verluste hinnehmen, da sie u.a. die zahlreichen internationalen Geschäften, die einen deutlichen Schwerpunkt der Bank ausmachten, nicht weiter fortführen konnte. Zahlreiche ausländische Investitionen mussten verlustreich eingestellt werden.

Im Jahr 1929 folgte die Fusion mit dem größten Kontrahenten der Deutschen Bank, der "Disconto-Gesellschaft" zur "Deutsche Bank und Disconto-Gesellschaft" (DeDiBank genannt). Hieraus resultierte eine führende Position der Bank in Deutschland.

Nach Ende des Zweiten Krieges wurde die Deutsche Bank im Westen in zehn Nachfolgeinstitute aufgeteilt. Erst 1957 entstand durch den erneuten Zusammenschluss die Deutsche Bank AG mit Sitz in Frankfurt am Main.

Der Einstieg ins Privatkundengeschäft erfolgte 1959 mit der Einführung von Kleinkrediten. Unter dem Namen "Persönlicher Klein-Kredit" (PKK) konnten die Kunden der Deutschen Bank ein Darlehen von bis zu 2.000 Deutsche Mark erhalten. In den folgenden Jahren kamen weitere Kredit-Produkte hinzu.

Infolge der deutschen Wiedervereinigung übernahm die Deutsche Bank schließlich die Filialen der DDR-Staatsbank und setzte den Ausbau des eigenen Filialnetz weiter fort. Im Jahr 1993 konnte das Frankfurter Institut die größte Anzahl an Filialen verzeichnen; seitdem wurde das Filialnetz nach und nach wieder verkleinert.

Eine Änderung der geschäftlichen Strategie führte in den 1990er Jahren zu der Ausgliederung des Privatkunden-Bereichs in die Bank 24, um schließlich zu der Zusammenfassung unter Deutsche Bank Privat- und Geschäftskunden AG als Teil der Marke Deutsche Bank zu werden.

Mittlerweile bietet die Deutsche Bank ihren Kunden nicht nur Ratenkredite an, sondern hat ihr Produktportfolio um zahlreiche weitere Leistungen wie Bausparen, Baufinanzierungen, Versicherungen, Kreditkarten oder Kapital-Investments erweitert. Darüber hinaus bietet das Kredit Institut seit 2006 unter dem Label "Bankamız" Bankdienstleistungen in türkischer Sprache.

Bis zum Jahr 2008 konnte das Geldhaus seinen Kundenanzahl im privaten Kundengeschäft auf etwa zehn Millionen steigern. Allerdings kann die Deutsche Bank im Privatkundengeschäft in Deutschland für sich insgesamt lediglich einen Marktanteil von rund sechs Prozent in Anspruch nehmen.

 

Auszeichnungen

  • Computermagazin CHIP: "Top-Bank für Online-Sicherheit" im jährlich Test von Online-Banking-Systemen deutscher Girobanken (09/2009)
  • Focus Money: "Günstigste Baufinanzierung bei 15-jähriger Zinsbindung" (07/2009)
  • Fachzeitschrift Euromoney: "Beste Bank Deutschlands 2009" (07/2009)
  • n-tv, Focus-Money und Scoach (Börse für strukturierte Produkte): "Bester Service" beim "Zertifikatepreis 2009" (04/2009)
  • Finanzberatung Max Herbst (FMH) und n-tv: "Bester Baufinanzierer 2008" in der Kategorie "50 Prozent Beleihungsgrenze" (02/2009)

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Top bei Online-Sicherheit
Deutsche Bank Auszeichnung Online-Sicherheit

Jedes Jahr testet das CHIP Computer Magazin das Online-Banking von deutschen Banken und spürt Sicherheitslücken nach. Auch die Homepages der Kreditbanken werden auf ihre Funktionalität hin getestet. Die Deutsche Bank konnte zum dritten Mal in Folge mit Auszeichnung abschließen.

Beste Bank 2009
Deutsche Bank Auszeichnung Beste Bank 2009

Die englische Fachzeitschrift Euromoney vergibt seit 1992 jedes Jahr die "Awards for Excellence", mit denen Banken und Finanzunternehmen in über 100 Ländern für Service, Fachkompetenz und Innovation ausgezeichnet werden. Die Deutsche Bank wurde 2009 zur "Besten Bank Deutschlands" gekürt.

Nicht nur Online top
Deutsche Bank Beste Filialberatung

Im Auftrag des €uro Magazins wird alljährlich die Beratungsqualität der Banken geprüft. Zum sechsten Mal konnte sich dabei die Deutsche Bank über das Urteil "Beste Bank" für die Filialberatung freuen.