Kostenloses Girokonto
Girokonto ohne Gebühren eröffnen
Grundsätzlich lassen sich drei Varianten für ein kostenfreies Girokonto feststellen, die jeweils mit Vorteilen und Nachteilen verbunden sind. Bei der Auswahl eines Girokontos müssen Sie also überlegen, was Ihnen bei einem Girokonto wichtig ist und was auf jeden Fall damit möglich sein sollte. Diese Aspekte sollten Sie bei der Suche im Kopf behalten. Kredit Magazin schlüsselt die drei Varianten für ein kostenloses Girokonto übersichtlich für Sie auf.
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Girokonto Leistungen - Grundsätzliche Girokonto-Leistungen
Die Unterschiede im Detail
Im Folgenden finden Sie die drei verschiedenen Varianten für ein kostenloses Girokonto ausführlich dargestellt.
- Ein Girokonto kann kostenlos bleiben, wenn es ein festes monatliches Guthaben bzw. einen bestimmten monatlichen Geldeingang aufweist.
In diesem Fall verlangt die Bank, dass jeden Monat ein bestimmter Grundbetrag entweder auf dem Girokonto selbst oder im Depot, auf der Kreditkarte oder als Spareinlage bei der Bank vorliegt. Wird dieser Betrag über einen längeren Zeitraum unterschritten, stellt die Bank in der Regel das Girokonto auf ein normales, mit Gebühren verbundenes Konto um.
Ist das kostenlose Girokonto an einen monatlichen Geldeingang gebunden, handelt es sich dabei meistens um eine Einrichtung des Kontos als Gehaltskonto. Das bedeutet, der Kunde verlegt seine gesamten Bankgeschäfte zu der Bank um. Damit versucht diese nur die Kunden zu erreichen, die beispielsweise ein Konto nicht nur wegen der hohen Guthabenverzinsung oder der gebührenfreien Kreditkarte eröffnen wollen. In manchen Fällen ist es unerheblich, wie hoch der monatliche Geldeingang ist, bei anderen Anbietern ist auch die Höhe des Geldbetrags entscheidend. Daneben gibt es zahlreiche Abwandlungen des Girokontos mit monatlichem Guthaben oder Geldeingang, die Konto-Grundform bleibt jedoch immer gleich.
- Ein Girokonto kann gebührenfrei sein, wenn es ausschließlich online geführt wird.
Dieses ist besonders häufig bei einem Girokonto einer Direktbank der Fall. Diese kann ihr Konto aus dem einfachen Grund zu solchen günstigen Konditionen anbieten, weil der Kunde viele Tätigkeiten selbst übernimmt. So gibt es keine persönliche Beratung in einer Filiale, sondern dem Kunden stehen lediglich die Informationen auf der Homepage oder ein Call-Center zur Verfügung. Kontoauszüge werden ausschließlich online bereit gestellt, Überweisungen, Daueraufträge usw. lassen sich ebenfalls nur direkt im Internet eingeben. Grundsätzlich kann man also feststellen: Je mehr man selber übernimmt, desto besser ist es für den Girokonto Anbieter und damit auch für den Girokonto Nutzer, weil dann die Gebühren für das Konto umso geringer ausfallen.
- Ein Girokonto kann ohne jegliche Einschränkungen oder Bedingungen kostenfrei angeboten werden.
Dieses ist natürlich die Variante, die für den Kunden am angenehmsten ist – und die sich auch am seltensten finden lässt. Wegen dieses Seltenheitswerts ist es zu empfehlen, bei jedem Girokonto die Konditionen und die Geschäftsbedingungen genau zu studieren, ob sich hinter den Sternchentexten nicht vielleicht doch irgendwelche Gebühren verstecken.
Im Idealfall handelt es sich aber tatsächlich um ein gebührenfreies Girokonto, welches keinen Mindestgeldeingang erfordert, zu dem Sie eine kostenlose Bank- sowie Kreditkarte erhalten und welches auch darüber hinaus ohne kostenpflichtige Finanzdienstleistungen auskommt. In jedem Fall sollte das Girokonto und die Bank Ihnen die Dienste bieten, die Sie benötigen und auf die Sie persönlich Wert legen.