Die eigenen vier Wände sind immer noch die beste Vermögensanlage. Deshalb sollte man sich so früh wie möglich eine eigene Immobilie zulegen. Der deutsche Immobilien-Erstkäufer ist jedoch schon rund 40 Jahre alt und fällt im europäischen Vergleich deutlich ab. So ziehen die Spanier z.B. meist schon vor ihrem 30. Geburtstag in die eigene Immobile ein.
Dabei bieten die eigenen vier Wände in Deutschland viele Vorteile: Die Zinsen sind in Kombination mit attraktiven Immobilienpreisen weiterhin sehr niedrig. Momentan sind Finanzierungen ohne Eigenkapitaleinsatz für unter fünf Prozent zu haben. Robert Haselsteiner, Gründer und Co-CEO der Interhyp AG: "Junge Menschen mit solidem Einkommen unterschätzen häufig ihre Möglichkeiten und lassen sich damit die frühe Chance auf einen soliden Grundstein für den Vermögensaufbau entgehen." So kann derzeit mit der bisherigen Miete vielfach auch eine Finanzierung bedient werden. Die Immobilie kann auch ohne Probleme weitervermietet oder verkauft werden. Der Käufer muss sich so nicht seine Leben lang auf seine Wohnung festlegen.
Ein Beispiel: Bei einer Miete von 700 Euro im Monat lässt sich ohne Eigenkapital und mit einer bereits erhöhten Tilgung von zwei Prozent eine Immobilie für 130.000 Euro finanzieren. Sollte man sich die Immobilie bereits im Alter von 28 Jahren zulegen, ist sie im Alter von 54 vollständig abbezahlt und entspricht bei einer angenommenen Wertentwicklung von nur 1,5 Prozent pro Jahr einem Vermögen von ca. 190.000 Euro.