Wie das Statistische Bundesamt nach vorläufigen Berechnungen mitteilte, sind die durchschnittlichen Bruttomonatsverdienste der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern 2005 um 0,4 Prozent auf 26.435 Euro gestiegen.
Im Vergleich dazu sind die Tariflöhne um 1,2 Prozent gestiegen. Der vergleichsweise geringere Anstieg der Bruttomonatsverdienste liegt an den zahlenmäßig gestiegenen Ein-Euro-Jobs, die den Anstieg bremsen. Werden die Ein-Euro-Jobs nicht mit einberechnet, ergibt sich ein Anstieg von 0,8 Prozent.
Die gesamtwirtschaftlichen Verdienste setzen sich aus den Löhnen aller Arbeitnehmergruppen und den so genannten geldwerten Leistungen (z.B. Weihnachtsgeld) zusammen.