Trotz der Turbulenzen auf den globalen Finanzmärkten sieht die Bundesbank keinen Anlass, die Konjunkturprognosen zu korrigieren. Laut dem aktuellen Monatsbericht seien Auftragslage und Export sowie Stimmung in den Unternehmen weiterhin hervorragend.
Auf Grund der US-Hypothekenkrise hätten sich jedoch die Risiken für die Weltkonjunktur allerdings erhöht. Die momentanen Turbulenzen werden als "willkommene Normalisierung" angesehen.
Die meisten Wirtschaftsexperten erwarten für dieses Jahr ein Wirtschaftswachstum von rund 2,5 Prozent. Nach Angaben der Bundesbank hätte die Mehrwertsteuererhöhung zwar noch einen für die Konjunktur etwas dämpfenden Effekt, die Konsumausgaben dürften aber in den kommenden Monaten von der verbesserten Arbeitsmarktsituation profitieren.