Im Zuge des Chinabesuches von Bundeskanzlerin Angela Merkel ist es Wirtschaftsvertretern gelungen, wichtige Kontakte mit ihren chinesischen Kollegen zu knüpfen. So wurde vereinbart, den Schienenverkehr zwischen Deutschland und China über die Transsibirische Eisenbahn zu steigern. Ab 2008 soll es tägliche Güterzüge von Europa nach China geben.
Auch die Autoindustrie kann von den guten Wirtschaftsbeziehungen nach Fernost profitieren. Laut dem Verband der Automobilindustrie (VDA) hat sich der PkW-Verkauf mit über 200.000 Einheiten mehr als verdoppelt, der Marktanteil stieg um vier auf insgesamt 16 Prozent. Die deutsche Autoindustrie hat in China mehr als 80.000 Beschäftigte, die in den letzten fünf Jahren 2,7 Millionen PkW produziert haben.
Des Weiteren wurde beim Merkel-Besuch der Ausbau der Transrapid-Strecke diskutiert. Man sei voller Hoffnung, dass es zu einer Vereinbarung kommen werde.