Mit ihren Direktinvestitionen schafft die deutsche Industrie eine neue industrielle Basis in der EU. Diese hilft den neuen EU-Mitgliedsstaaten, Anschluss an den westlichen Wohlstand zu finden.
Letztes Jahr habe Deutschland nach Angaben von Ifo-Chef Hans-Werner Sinn trotz zunehmender heimischer Investitionsgüternachfrage netto wesentlich mehr im Ausland als im Inland investiert. Zudem habe die BRD über die letzten Jahrzehnte gesehen auf dem Wege der Direktinvestitionen 2,2 Millionen mehr Arbeitsplätze im Ausland geschaffen als umgekehrt.
Deutschland habe laut Sinn sogar über die Zeit hinweg mehr Geld direkt in die osteuropäischen EU-Länder investiert als Frankreich, Großbritannien und die USA zusammen.