Der wirtschaftliche Aufschwung in Deutschland hat den Deutschen Geld in die Kassen gespült. Laut einem Bericht der Bundesbank hatten die privaten Haushalte insgesamt 4,5 Billionen Euro auf dem Konto, das sind 225 Mrd. Euro oder fünf Prozent mehr als letztes Jahr.
Das durchschnittliche Geldvermögen hat sich seit Anfang der 90er Jahre von 60.000 Euro auf 115.000 Euro fast verdoppelt. Dabei war der Zuwachs im letzten Jahr der Zweithöchste seit 1999. Wenn man Sachwerte und Immobilien hinzurechnet, kommt man statistisch gesehen auf ein Vermögen von 240.000 Euro. Abzüglich der Schulden bleibt ein durchschnittliches Reinvermögen von 200.000 Euro übrig.
Nach Angaben der Bundesbank konnten die Deutschen ihr Vermögen vor allem durch Sparen vermehren. Rund drei Fünftel ihres Vermögens haben die Deutschen bei Banken angelegt.