In einer trotz der Sommerpause aktuell einberufenen Pressekonferenz sorgte sich der Chef der EZB Jean-Claude Trichet um die Preisstabilität in der Union. Von den hohen Ölpreisen, knapper werdenden Kapazitäten in der Wirtschaft und dem starken Geldmengenwachstum gingen weiter Risiken aus.
Die Inflationsrisiken werden von der Notenbank weiterhin mit besonderer Wachsamkeit beobachtet werden. Beobachter sehen in dieser Ankündigung eine klare Andeutung auf eine baldige Zinserhöhung von 4,00 auf 4,25 Prozent.
Die Pressekonferenz wurde in der Finanzgemeinde positiv aufgenommen. Ein weitere Zinserhöhung auf 4,50 Prozent liege im Bereich des Möglichen.