Deutschland wird nach Angaben des Institutes für Weltwirtschaft (IfW) 2006 erstmals wieder die Obergrenze des Stabilitäts- und Wachstumspaktes von drei Prozent des BIP einhalten. Trotz des hohen Ölpreises bleibt das IfW bei seiner optimistischen Wachstumsprognose.
In diesem Jahr wird mit einer Staatsverschuldung von 2,7 Prozent gerechnet, für das nächste Jahr erwartet man sogar einen Rückgang auf 2,2 Prozent. Des Weiteren wird ein Anstieg des BIP um 2,1 Prozent prognostiziert.
Gründe dafür sieht man im Vorzieheffekt der Mehrwertsteuererhöhung 2007, im Außenhandel und in der lebhaften Investitionsfähigkeit.