Zwölf Monate nach Einführung der Lkw-Maut hat der Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee eine positive Bilanz gezogen. Der Bund nahm 2,85 Milliarden Euro an Mautgebühren ein, davon bleibt ein Reingewinn von 2,4 Milliarden Euro übrig.
Nach Angaben Tiefensees hätten Kontrollen bei 10 Prozent aller Fahrten ergeben, dass die Zahl der Mautpreller nur bei knapp unter zwei Prozent lag. Eine Pkw-Maut sei im Moment nicht geplant.
Positiver Nebeneffekt ist die gesunkene Umweltbelastung; es kam zu einer Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene. Darum blieb die befürchtete erhöhte Frequentierung der Landstraßen weitest gehend aus.