Die Zahl der Bankfilialen in Deutschland ist erstmals seit zehn Jahren gewachsen. Nach Informationen der Bundesbank stieg die Zahl inländischer Zweigstellen von Kreditinstituten um 2,6 Prozent (+925) auf insgesamt 36.685.
Das sind Zeichen dafür, dass die Konsoldierungsflut im Bankensektor etwas abebbt. Die deutschen Großbanken verzeichneten mit 8,8 Prozent den größten Zuwachs an Bankfilialen, im öffentlich-rechtlichen Sektor nahm die Zahl der Zweigstellen um 578 zu, im genossenschaftlichen Sektor um 391.
Bei den Regional-, Wertpapiershandels- und sonstigen Kreditbanken sowie bei den eigenständigen Kreditinstituten hält die Konsolidierung hingegen weiter an.