Die Zahl der Arbeitslosen ist im April um 200.000 auf insgesamt 4,790 Millionen gesunken. Damit hat sich die Lage am Arbeitsmarkt mehr verbessert als erwartet. Grund ist unter anderem der ungewöhnlich kalte und lange Winter, der den Frühjahrsaufschwung um einen Monat verzögert hat.
Die Arbeitslosenquote liegt nun bei 11,5 Prozent, im Vergleich zum Vorjahr ein Rückgang um einen halben Prozentpunkt. Dies liegt an den arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen und der intensiveren Betreuung der Arbeitslosen. Im Westen lag die Zahl der Arbeitslosen im April bei ca. 3,2 Millionen (-117.000), im Osten bei rund 1,59 Millionen (-71.000).
Die höchste Arbeitslosenquote hat Mecklenburg-Vorpommern mit 20,4 Prozent, die niedrigsten Quoten haben Bayern mit 7,5 Prozent und Baden-Württemberg mit 6,9 Prozent. Für die kommenden Monate wurde aus Expertensicht ein weiterer Arbeitslosenrückgang prognostiziert.