Kredit-Magazin News vom 10.06.2009
Banker in Deutschland verdienen wegen Finanzkrise weniger
Vor dem Hintergrund der Kredit Krise sind die Gehälter von Bankangestellten im ersten Quartal dieses Jahres deutlich gesunken. Wie die vorläufigen Ergebnisse des Statistischen Bundesamtes zeigen, sind die Sonderzahlungen an die Vollzeit arbeitenden Beschäftigten der Kredit Institute im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um rund ein Drittel ( 36,4 Prozent) auf durchschnittlich 1.506 € im Monat gesunken. Insgesamt ist der durchschnittliche Bruttomonatslohn der Banker inklusive Sonderzahlungen gegenüber dem ersten Quartal 2008 um 5,2 Prozent auf 4.714 € zurückgegangen.
Dabei sind insbesondere leitende Angestellte von deutlichen Verdiensteinbußen betroffen. Wie die Statistikbehörde mitteilte, sanken die Sonderzahlungen an Führungskräfte in den ersten drei Monaten dieses Jahres um 5.724 € oder 47,2 Prozent. Das Bruttogehalt inklusive Sonderzahlungen fiel im Vorjahresvergleich 14 Prozent niedriger aus.
Unter Sonderzahlungen werden vom Erfolg abhängige Zugaben wie beispielsweise Prämien, Gratifikationen, Provisionen und Gewinnbeteiligungen zusammengefasst. Zudem werden fest vereinbarte Zahlungen wie das Weihnachtsgeld dazu gezählt. Sie orientieren sich in der Höhe zum einen an den individuellen Leistungen der Beschäftigten und zum anderen an den Gewinnen des Unternehmens. Der starke Rückgang bei den Sonderzahlungen spiegelt laut Statistischem Bundesamt die wirtschaftliche Lage der Kredit Banken wider, die 2008 in Folge der Finanzkrise deutliche Gewinneinbußen verzeichnen mussten. sch
Weiterführende Links und Informationen zum Thema
>> Banken im Profil - Eine Auswahl der deutschen Banken
>> Kredit für Selbstständige - Empfehlungen für Selbstständige
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