Die Bundesbürger gehen laut einer Umfrage der CreditPlus Bank bei Anschaffungen mit einem verstärkten Preisbewusstsein vor. So gaben 89 Prozent der Befragten unabhängig vom Alter oder Einkommen an, aus Spargründen wenigstens in einem Konsumbereich zu günstigeren Produkten zu wechseln. Die CreditPlus Bank fragte zudem danach, wie hoch die tatsächliche Kaufkraft der Deutschen ausfällt. Demnach verfügen die Verbraucher nach abgezogenen Fixkosten durchschnittlich über 208 Euro wöchentlich für den privaten Konsum.
Dabei steigt die Sparbereitschaft insbesondere bei Anschaffungen wie Kleidung: 57 Prozent der Befragten gaben an, hier weniger Geld auszugeben. Bei Investitionen wie dem Autokauf, die längerfristig angelegt sind, erklärten 47 Prozent ihre Wechselbereitschaft hin zu einem spritsparenden und günstigen Auto. Beim Thema Urlaub fragte die CreditPlus Bank danach, wie sich die Bereitwilligkeit der Bundesbürger zum Sparen im Reisebudget niederschlägt. Demnach planen die Deutschen für das laufende Jahr mit durchschnittlich 807 Euro, nur bei den über 55jährigen war die Urlaubskasse mit rund 1.018 Euro deutlich besser gefüllt.
Jan W. Wagner, Vorstandsvorsitzender der CreditPlus Bank, zu der Studie: "Der deutsche Verbraucher ist im Durchschnitt weiterhin kaufkräftig, aber nicht mehr gewillt, unnötige Ausgaben zu tätigen. Umso mehr gilt es heute für den Handel, den Käufer durch attraktive Angebote zu überzeugen." Die Stuttgarter Kredit Bank hatte für ihre telefonische Umfrage zur Kaufkraft und -bereitschaft der Deutschen rund 500 Bürger ab 14 Jahren interviewt. In 55,7 Prozent der Haushalte wohnten zwei bis drei Personen. sch
Weiterführende Links und Informationen zum Thema
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