Kredit-Magazin News vom 04.02.2012
Deutsche im Ländervergleich finanziell wenig von Finanzkrise betroffen
Die Finanzkrise in Europa bestimmt weiterhin jeden Tag die Nachrichten und das Leben der EU-Bürger. Auf die Deutschen scheint die Finanzkrise allerdings weniger Auswirkungen auf die individuelle Finanzsituation zu haben als angenommen, wie eine internationale TNS-Umfrage in 19 Ländern für die ING-DiBa zeigt. So bemerkten in Deutschland 54 Prozent der Bürger keine finanziellen Einschränkungen. Lediglich 9 Prozent erklärten, infolge der Finanzkrise direkt oder indirekt von Arbeitslosigkeit oder Gehaltskürzungen getroffen zu sein. Damit fiel dieser Wert hierzulande so gering aus wie in keinem anderen Land.
Obwohl die Deutschen im Vergleich finanziell relativ gut dastehen, steht das Sparen für Notzeiten weiterhin ganz oben auf der Liste der Sparziele. Während beispielsweise rund 65 Prozent der Menschen in Italien oder Spanien infolge der Krise weniger Geld zur Seite legen können, müssen sich in Deutschland nur 34 Prozent einschränken. 51 Prozent der Bundesbürger haben dagegen nichts an ihrem Sparverhalten geändert und 15 Prozent legen sogar mehr Geld etwa auf ihr Tagesgeld- oder Girokonto zurück.
Bei der Mehrheit der Deutschen (62 Prozent) führt die Sorge davor, in Notzeiten auf keine finanzielle Reserve zurückgreifen zu können, zum ausgeprägten Geld horten. 50 Prozent sparen das Geld für größere Anschaffungen und 42 Prozent wollen mit dem Sparguthaben den nächsten Urlaub finanzieren. Gleichzeitig haben 32 Prozent der Bundesbürger vor, in den kommenden zwölf Monaten nicht auf ihr Erspartes zurückzugreifen. Das ist laut der Studie international der höchste Wert. bor
Weiterführende Links und Informationen zum Thema
>> ING-DiBa Kredit - Anschaffungen direkt per Kredit finanzieren
>> ING-DiBa Tagesgeld - Flexible Geldanlage als Finanzrücklage
>> Girokonto Vergleich - Grundlegendes Produkt für Geldgeschäfte