Kredit-Magazin News vom 18.01.2012
Ein Gehaltsplus würden Bundesbürger mehrheitlich für Konsum ausgeben
Auf den europäischen Finanzmärkten geht es weiterhin turbulent zu, aber die Deutschen lassen sich ihre Konsumlaune davon nicht verderben. So würden mit 67 Prozent zwei Drittel der Bundesbürger momentan eine Gehaltserhöhung dazu nutzen, sich eine größere Anschaffung oder eine Urlaubsreise zu leisten. Vor einem Jahr hatten das noch vier Prozent weniger Deutsche angegeben, wie eine Forsa-Umfrage für die Bank of Scotland zeigt.
Bei einem Anstieg des monatlichen Einkommens um brutto zehn Prozent würden 20 Prozent der Befragten dieses Plus im Geldbeutel für Shoppingtouren oder Restaurantbesuche ausgeben. Im Vorjahr lag dieser Wert noch bei 17 Prozent. Dagegen wollen weniger Menschen als noch vor einem Jahr das Extrageld für die private Altersvorsorge einsetzen. Waren es zuvor noch 34 Prozent, gaben jetzt nur 32 Prozent die Vorsorge für den Ruhestand als Sparmotivation an.
Ganze 22 Prozent der Bundesbürger erklärten allerdings auch, die Gehaltserhöhung ausschließlich für den laufenden Lebensunterhalt gebrauchen zu können, da das bisherige Einkommen kaum ausreiche.
Laut der Bank of Scotland lässt sich mit einem Tagesgeldkonto sowohl der Konsum als auch die Vorsorge abdecken. Wer Tagesgeld als Geldanlage nutzt, bleibt demnach flexibel und erhält gleichzeitig durch die Verzinsung einen finanziellen Mehrwert. bor
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