Kredit-Magazin News vom 23.12.2009
Fast jeder dritte Deutsche will laut Studie weniger sparen
Wie eine Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) ergab, hat fast jeder dritte Deutsche vor, in den nächsten sechs Monaten weniger zu sparen. Stattdessen wollen 32 Prozent der 2.000 Umfrage-Teilnehmer das Geld bevorzugt für konkrete Anschaffungen wie Möbel, Elektrogeräte oder Autos ausgeben. Rund die Hälfte der Befragten gab an, an ihrem Sparverhalten zukünftig kaum etwas ändern zu wollen, lediglich 16 Prozent sagten, sie planten in Zukunft mehr zu sparen.
Gründe dieser Zurückhaltung beim Geld-Zurücklegen sind laut der Studie des Marktforschungsinstituts zum einen das niedrige Zinsniveau sowie ein durch die Kredit Krise bedingter Vertrauensverlust der Bürger in die Finanzmärkte. Außerdem lockten hohe Rabatte von Einzelhändlern.
Für über die Hälfte derjenigen, die ihr Geld ansparen wollen, stellt Tagesgeld trotz der derzeit niedrigen Zinsen zusammen mit Wohneigentum und Bausparen die beliebteste Geldanlage dar. So plant ein Drittel der Befragten, im kommenden halben Jahr ein Tagesgeldkonto zu eröffnen, jede Fünfte will Geld in einen Bausparvertrag anlegen. Aktien, Investmentfonds und fondsgebundene Lebensversicherungen sind dagegen allgemein wenig beliebt. Ein überraschendes Ergebnis der Studie ist außerdem, dass 18 Prozent der Deutschen aus Sorge vor Vermögensverlusten ihre Ersparnisse am liebsten zuhause verwahren. sch
Weiterführende Links und Informationen zum Thema
>> Tagesgeld ZinsChart - Zinsverlauf in den letzten 12 Monaten
>> Tagesgeldzinsen - Mehr zu Verzinsung von Tagesgeldkonten
>> Girokonto - Häufig zusammen mit Tagesgeld zu beantragen