Kredit-Magazin News vom 12.01.2009
IWF prognostiziert Milliardenverluste der Kredit Banken
Der Internationale Währungsfonds (IWF) wird nach Angaben des IWF-Chefs Dominique Strauss-Kahn seine Einschätzungen bezüglich der weltweiten Verluste und Abschreibungen im Zuge der Kredit Krise deutlich nach oben korrigieren. War der IWF im Oktober letzten Jahres noch von einer Prognose von rund 1.400 Mrd. Dollar ausgegangen, wird mittlerweile deutlich, dass die Verluste klar über diesem Betrag liegen werden. Strauss-Kahn äußerte sich auch pessimistisch zur weiteren Entwicklung der Banken und der globalen Wirtschaft. Er bekräftigte seine Warnungen aus dem Dezember, die Prognose für das Wachstum der Weltwirtschaft werde wahrscheinlich nach unten revidiert.
Um gegen die internationale Kredit Krise vorgehen zu können, benötige der IWF nach Aussage von Strauss-Kahn weitere 150 Mrd. Dollar. Diese Summe sei nötig, um im Zuge des konjunkturellen Abwärtstrends ärmeren Ländern helfen zu können. Für die Finanzierung wolle er den Druck auf die Länder mit hohen Währungsreserven erhöhen, sagte der IWF-Chef.
Strauss-Kahn erklärte, es sei keine wirkliche Verbesserung im Bankenbereich zu erkennen. Er bezifferte zudem den Kapitalbedarf der Kredit Institute für 2009 auf rund 675 Mrd. Dollar. Damit wächst auch die Sorge vor einer globalen Rezession. Der IWF-Chef geht darüber hinaus davon aus, dass die Europäische Zentralbank (EZB) vor diesem Hintergrund am Donnerstag den Leitzins weiter um 0,5 Prozentpunkte auf 2 Prozent senkt. sch
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