Kredit-Magazin News vom 17.08.2010
Junge Deutsche sparen mehr als die privaten Haushalte
Die Jugendlichen in Deutschland haben ein ausgeprägtes Sparverhalten und legen rund ein Fünftel des Einkommens, welches ihnen durch Taschengeld, Nebenjobs, Ausbildung und Berufstätigkeit monatlich zur Verfügung steht, zur Seite. Wie eine Deutsche Bank-Umfrage zeigt, sparen die jungen Menschen zwischen 14 und 25 Jahren dabei 98 Euro von im Schnitt 480 Euro Einkommen. Die Sparquote mit 20,4 Prozent liegt damit deutlich höher als die der privaten Haushalte, die im vergangenen Jahr lediglich bei 11,3 Prozent lag.
Legen die Jugendlichen ihr Geld an, nutzen sie dafür zu 66 Prozent eine Spareinlage wie das Sparbuch, die Sparcard oder den Sparplan. Diese Anlageform ist besonders bei Frauen (66 Prozent; Männer 56 Prozent) beliebt. Auf die hinteren Plätze sind dadurch alle weiteren Anlagevarianten gefallen. So besitzen nur 34 Prozent der jungen Sparer ein Tagesgeldkonto, 25 Prozent einen Bausparvertrag, 15 Prozent nutzen ein Riester-Rente-Produkt und 11 Prozent besitzen eine Lebensversicherung. Aktien und Fonds sind im Vergleich zum Vorjahr in der Nachfrage um sechs Prozentpunkte auf neun Prozent abgerutscht - für die Deutsche Bank eine Nachwirkung der Kredit- und Wirtschaftskrise.
Das Geld, welches die Jugendlichen zurücklegen, wollen 49 Prozent der Befragten für konkrete Wünsche wie den Führerschein, ein Auto oder Reisen verwenden. Jedoch sparen auch 33 Prozent das Geld für die Ausbildung, ein Studium oder für Praktika, weitere 26 Prozent legen Geld für die Altersvorsorge zur Seite. Hierbei sind die Sparziele Ausbildung mit 37 Prozent und Altersvorsorge mit 29 Prozent bei den jungen Frauen stärker ausgeprägt als bei den Männern mit 29 bzw. 24 Prozent. bor
Weiterführende Links und Informationen zum Thema
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>> Bausparen - Sparen per Vertrag für die eigenen vier Wände