Kredit-Magazin News vom 19.09.2009
Ombudsmannverfahren wird aktiv von Bankkunden genutzt
Die Kredit Krise hat sich spürbar auf die Anzahl von Anträgen für Ombudsmannverfahren der privaten Banken ausgewirkt. Wie der Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands (VÖB) mitteilte, seien laut des aktuellen Ombudsmann-Tätigkeitsberichts 2008 die Eingaben an die Ombudsleute gegenüber dem Vorjahr um 30 Prozent gestiegen. Dabei konnte, so der Verband weiter, in nahezu der Hälfte der Fälle zum Vorteil der Kunden entschieden werden.
Dem Bericht nach gab es Beschwerden in allen Bereichen des Bankgeschäfts, die Mehrzahl der Fälle lasse sich jedoch mit 38,6 Prozent dem Wertpapiergeschäft zuordnen. Darauf folgten mit 25,9 Prozent auf dem zweiten Platz Eingaben bezüglich des Zahlungsverkehrs und an dritter Stelle das Kredit-Geschäft mit 20,7 Prozent. Im Vorjahresvergleich gingen dagegen die Beschwerden, die das Einrichten oder Führen eines Girokontos auf Guthabenbasis verlangten, weiter zurück.
Kunden können sich jederzeit schriftlich an die unabhängigen Schlichtungsstellen wenden. Die Ombudsleute, die Verbraucher bereits seit 1992 bei der Klärung von Streitigkeiten mit ihren Banken unterstützen, arbeiten dabei unentgeltlich. bor
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