Die Postbank hat angekündigt, vor dem Hintergrund einer strategischen Neuausrichtung ihr Produktangebot für Privatkunden reduzieren und vereinfachen zu wollen. Damit möchte das Bonner Kredit Institut noch besser auf den tatsächlichen Kundenbedarf eingehen. Erste Schritte waren hier laut Postbank beispielsweise im Bereich Sparprodukte die Abschaffung der Angebote DAX-Sparbuch, Börsensieger, Sparen 3000plus und Quartal-Sparen.
Als weitere Maßnahme im Zuge ihrer Programmstrategie will die Postbank nach eigenen Angaben zum 1. April 2010 ein überarbeitetes Girokonto anbieten. Dafür wird das Kredit Institut bei seinem Girokontoprodukt „Postbank Giro plus“ den monatlichen Mindestumsatz, ab dem das Konto gebührenfrei bleibt, von derzeit 1.250 Euro auf dann 1.000 Euro senken. Dabei zählen alle bargeldlosen Zahlungseingänge wie Gehalt, Bezüge oder Rente zum Geldeingang.
Laut Postbank besitzen momentan rund 4,9 Mio. Kunden ein privates Girokonto bei dem Bonner Institut. Im Jahr 2009 verzeichnete die Postbank mit etwa 454.000 Neukonten im Vergleich zum Vorjahr knapp 21 Prozent weniger Kontoeröffnungen. Da gleichzeitig weniger Kunden ihr Girokonto bei der Bank auflösten, blieb die Kontenanzahl jedoch auf dem Niveau von 2008 und damit relativ stabil. bor
Weiterführende Links und Informationen zum Thema
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