Kredit-Magazin News vom 10.01.2012
US-Verbraucher nutzen deutlich mehr Kredite als von Experten erwartet
In den USA wurden im November des vergangenen Jahres so viele Verbraucherkredite in Anspruch genommen wie seit zehn Jahren nicht mehr. Wie die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) mitteilte, stiegen die ausstehenden Kredite um 20,4 Mrd. US-Dollar auf insgesamt 2,478 Bill. US-Dollar an. Das Kredit-Volumen wuchs damit um den höchsten Wert seit dem Jahr 2001. Volkswirte waren dagegen von einer Zunahme von lediglich 8,0 Mrd. US-Dollar ausgegangen. Im Oktober 2011 hatten die Verbraucherkredite nur um 6,0 Mrd. US-Dollar zugenommen.
Wie die Notenbank erläuterte, waren für den Anstieg vor allem nicht-revolvierende Darlehen verantwortlich, die um 10,7 Prozentpunkte zulegten. Unter diese Kreditvariante fallen beispielsweise Autokredite oder Studienkredite. Im Oktober 2011 hatte es einen Anstieg um nur 3,9 Prozentpunkte gegeben. Revolvierende Kredite, zu denen sich Kreditkarten rechnen lassen, nahmen in der gleichen Zeit um 8,5 Prozent zu. Nicht dazugerechnet werden Hypotheken sowie Immobilien- oder Baufinanzierungen.
Die Verbraucherkredit-Zahlen gelten als wichtiger Indikator bezüglich des Konsumverhaltens der US-Bürger und damit für das Vertrauen der Verbraucher in die amerikanische Wirtschaft. So umfasst der private Konsum etwa 70 Prozent des US-Bruttoinlandsprodukts. bor
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