Kredit-Magazin News vom 20.03.2009
Weiterer Anstieg der Wohnmieten in 2008
Nach Angaben des Deutschen Mieterbundes (DMB) hat sich die durchschnittliche Belastung durch Wohnkosten in Deutschland im vergangenen Jahr auf rund 34 Prozent erhöht. Damit mussten Mieter mehr als ein Drittel ihres verfügbaren Netto-Einkommens für das Wohnen einplanen. Neben den drastisch erhöhten Betriebs- und Energieausgaben sind vor allem die Mieten selbst ein Verursacher dieser Zunahme: Im Jahresdurchschnitt stiegen die Mietkosten 2008 um 1,2 Prozent an. Dabei ließ sich jedoch eine regional unterschiedliche Entwicklung der Mietpreise feststellen. So nahmen diese in Süddeutschland fünf- bis sechsmal so stark zu wie in Ostdeutschland.
Experten sehen vor allem in Großstädten und Ballungszentren weitere Mietsteigerungen sowie drohende Engpässe bei der Wohnungsbeschaffung. Der DMB schätzt, dass jährlich 230.000 bis 250.000 Wohnungen neu gebaut werden müssten, um die zusätzliche Wohnungsnachfrage aufzuwiegen. Davon sei man jedoch weit entfernt, die Zahlen für Neubauten sank sogar in den letzten zwei Jahren.
Die Interhyp AG weist vor diesem Hintergrund darauf hin, dass im Gegenzug zu den angestiegenen Mieten die Bauzinsen seit Mitte Juli 2008 stark gesunken seien. Robert Haselsteiner, Gründer und Vorstand des Baufinanzierers, sieht daher den geeigneten Zeitpunkt, um sich durch die Anschaffung von Eigentum von möglichen Mietsteigerungen abzulösen. "Neben den niedrigen Baugeldzinsen bekommen Eigenheimerwerber hierbei hohe Kalkulationssicherheit: Anders als ihre monatliche Miete können sie ihre Kredit-Rate durch Wahl einer festen Zinsbindung auf 10, 15 oder sogar 30 Jahre festschreiben und sich so gegen eine finanzielle Mehrbelastung absichern", so Haselsteiner. bor
Weiterführende Links und Informationen zum Thema
>> KfW-Förderbank - Förderung mit zinsgünstigen Baukrediten
>> Baufinanzierung - Mit einem Baukredit zum eigenen Haus
>> Interhyp - Vermittler von individuellen Baufinanzierungen