Vorstellung der SCHUFA
Im Folgenden bietet Ihnen Kredit Magazin einen kurzen Auszug aus der Geschichte der SCHUFA, informiert Sie über die Funktion der SCHUFA und stellt Ihnen die Vertrags- partner vor, mit denen die SCHUFA zusammenarbeitet.
Geschichte der SCHUFA
Die SCHUFA wird 1927 in Berlin als "Schutz- gemeinschaft für Absatzfinanzierung und Kreditsicherung" gegründet. Ziel ist es, eine neutrale Instanz einzurichten, die Handelsherren, Stromversorgern und Lieferanten Auskünfte über Personen und deren Schuldensituation gibt. Bereits 1929 gibt es 1,5 Mio. Daten von privaten Kreditnehmern.
Nach dem Krieg werden verschiedene regionale SCHUFA-Gesell- schaften gegründet, 1952 schließlich die Bundes-SCHUFA. Zu Beginn der 70er Jahre erfolgt die Umstellung auf ein gemeinsames EDV-System. Im Jahr 1983 umfasst der Datenbestand der SCHUFA über 23 Millionen Einträge.
Mitte der 90er Jahre führt die SCHUFA den Kredit-Score ein, der dem Verbraucher einen individuellen Bonitätswert zuordnet. 2000 entsteht die SCHUFA Holding AG mit Sitz in Wiesbaden, die die Tätigkeit der einzelnen SCHUFA Gesellschaften bündelt. Die Eigentümer der SCHUFA Holding AG sind zu über 80% Kredit Institute, Banken und Sparkassen. Die restlichen Anteile werden vom Handel und anderen Unternehmen gehalten.
Ende 2004 beschäftigt die SCHUFA über 700 Mitarbeiter und bearbeitet mehr als 70 Mio. Anfragen pro Jahr, davon 1 Mio. Eigenanfragen. Der Umsatz beträgt 70 Mio. Euro, der Gewinn 870.000 Euro.