Tagesgeld Einlagensicherung

        Wie sicher ist Tagesgeld?

        Einlagensicherung

        Gerade bei den momentan eher unruhigen Finanzmärkten will man natürlich genau wissen, wie sicher die jeweilige Geldanlage ist, bevor man dort sein Geld hinterlegt. Kann man danach noch ruhig schlafen oder erwartet einen womöglich eine böse Überraschung, wenn die Kredit Bank in Schwierigkeiten gerät? Kredit Magazin hat die Informationen zur Einlagensicherung für Tagesgeld zusammengestellt.

         

        Einlagensicherung
        Tagesgeld ist insgesamt betrachtet eine sichere Geldanlage. Legt man ein Tagesgeldkonto bei einer deutschen Kredit Bank an, ist das Guthaben durch verschiedene gesetzlich festgelegte sowie freiwillige Mechanismen abgesichert. In der EU umfasst die gesetzlich vorgeschriebene Grenze der Einlagensicherung 90 Prozent der Einlagensumme, maximal jedoch 20.000 Euro. Deutschland hat sich mit dem Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetz (EAEG) an diese Vorgaben gebunden und deckt Ausfälle durch die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken (EdB) ab. Gesetzesgemäß gehören deutsche Banken, die dem Anlagegeschäft in privater Rechtsform nachgehen, der EdB an.

        Darüber hinaus sind die Tagesgeld Einlagen über die Einlagensicherung des jeweiligen Bankenverbands gesichert. Beispielsweise gehören zurzeit 181 Banken dem Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e.V. an. Dieser Fonds greift dort ein, wo der Schutz der EdB endet und übernimmt die fehlenden 10 Prozent sowie die Einlagen, die die 20.000 Euro Grenze überschreiten, bis zur jeweiligen Sicherungsgrenze.

        Die besicherte Grenze umfasst 30 Prozent des haftenden Eigenkapitals der einzelnen Bank, sodass etwa bei einem Mindesteigenkapital einer deutschen Bank von fünf Mio. Euro 1,5 Mio. Euro pro Anleger geschützt wären. Für jeden „normalen Anleger“ ist das ein Betrag, der im Normalfall völlig ausreichend ist.

        Seit Oktober 2008 hat die Bundesregierung zudem eine Garantie ausgesprochen, dass die Einlagen von Privatpersonen unbeschränkt gesichert sind. D.h. würden alle anderen Sicherungen nicht mehr funktionieren, würde der Bund mit entsprechenden Hilfen der deutschen Einlagensicherungsfonds den Bestand der Kunden sicherstellen. Die Zusage der Regierung gilt dabei unabhängig von der Höhe der jeweiligen Rücklagen.

        Viele andere EU-Länder garantieren sogar mehr als die gesetzlichen Forderungen verlangen. So hat Italien seine Sicherungsgrenze auf 103.000 Euro angehoben, die Niederlande auf 100 Prozent oder maximal 100.000 Euro.
        Trotzdem sollte sich jeder, der ein Tagesgeldkonto bei einem ausländischen Anbieter abschließen will, vorher sehr genau darüber informieren, welchen gesetzlichen und freiwilligen Sicherungsmaßnahmen zur Einlagensicherung die Kredit Bank unterliegt. Denn es kann sein, dass Sie sonst im Falle einer Insolvenz des Tagesgeld Anbieters einen Verlust hinnehmen müssen, wenn Ihre Einlagensumme nicht voll abgesichert ist.

         

        Weitere Infos

        Woher bekommt der Einlagesicherungsfonds sein Geld?
        Durch einen regelmäßigen jährlichen Beitrag der Mitglieder des Einlagensicherungsfonds ist dieser finanziert. Im Falle einer Entschädigung werden die Privatkunden-Einlagen durch den Fonds ausgezahlt, der zudem anstatt der Kunden im Insolvenzverfahren der Bank erscheint.

        Was ist durch den Einlagesicherungsfonds geschützt?
        Der Fonds sichert alle „Nichtbankeneinlagen“, also das Kapital von Privatpersonen, Wirtschaftsunternehmen und öffentlichen Stellen ab. Darunter fallen Kundeneinlagen bei der Bank in Form eines Girokontos, Sparbuchs oder von Termingeld. Darüber hinaus sind Sparbriefe auf den Namen des Kunden geschützt. Da Aktien und andere Wertpapiere nur durch die Bank verwaltet und dabei im Eigentum des Kunden bleiben, kann dieser die Papiere jederzeit, auch im Falle einer Insolvenz der Bank, auf ein anderes Institut überschreiben.

        Was passiert, wenn die Bank aus dem Fonds austritt?
        Für Einlagen, die vor dem Austritt der Bank aus dem Sicherungsfonds bei dieser Bank abgewickelt wurden, gilt eine Art von Bestandsschutz, d.h. das diese bis zur Höhe der vorher bestehenden Sicherungsgrenze bis zur Fälligkeit bzw. bis zum frühsten möglichen Kündigungstermin komplett durch den Einlagensicherungsfonds geschützt werden.

        Tagesgeld Vergleich

        Anlagebetrag

        Euro

        Tagesgeld Banken im Profil

        Anbieter

        Zins p.a.

        Profil

        Bank of Scotlandbis 2,20%
        Wüstenrotbis 1,33%
        DKBbis 1,65%
        comdirectbis 2,00%
        Sparkassen Brokerbis 1,50%

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