Tagesgeld Zinsen
Verzinsung eines Tagesgeldkontos
Wie die Zinsen anderer Geldanlagen sind die Tagesgeldzinsen Schwankungen des Geldmarktes ausgesetzt und damit variabel. Sie orientieren sich an den Leitzinsen der Europäischen Zentralbank (EZB), d.h. dass sich Tagesgeldzinsen üblicherweise bei steigenden Zinsen ebenfalls erhöhen und bei fallenden Zinsen auf dem Geldmarkt nach unten gehen.
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Tagesgeld ist dabei trotz seiner variablen Verzinsung eine sichere Geldanlage, da Sie immer mindestens den Geldbetrag, den Sie angelegt haben, zuzüglich der erzielten Zinsen ausbezahlt bekommen. Die Tagesgeld Zinsen beziehen sich gewöhnlich auf ein Jahr (p.a.; von lateinisch: per annum). Diese Kennzeichnung steht leicht im Gegensatz dazu, dass variable Tagesgeldzinsen typisch für diese Geldanlage sind. Man darf also nicht vergessen, dass die Banken die Zinsen für Tagesgeld entsprechend der Markt-Schwankungen täglich ändern könnten.
Hier kommt dem Tagesgeld-Anleger jedoch der Umstand zugute, dass er sein Konto jederzeit ohne Kündigungsfrist auflösen könnte. Weil die Bank den Kunden und dessen Kapital natürlich dauerhaft halten will, um damit arbeiten zu können, versuchen die Tagesgeld-Anbieter die Zins-Konditionen ebenfalls langfristig stabil zu belassen. Viele Banken geben deshalb Aktionszeiträume für die von ihnen vergebenen Tagesgeldzinsen an, während der die Verzinsung garantiert ist. Diese Zeitspannen können von mehreren Wochen bis zu mehreren Monaten gehen. Gleichzeitig gibt es jedoch auch viele Tagesgeld Anbieter, die ihre Zinsen vollkommen variabel halten.
Bei diesen Konten sollten Sie also immer die Konditionen beobachten und gegebenenfalls Ihr Geld bei einer Zinssenkung zügig zu einem anderen Anbieter umziehen.